Europa


Dieser Abschnitt handelt von dem Kontinent Europa. Einige nennen es die "Alte Welt" im Gegensatz zur "Neuen Welt" jenseits des Atlantik.

Eigentlich ist Europa gar kein richtiger Kontinent. Es ist ein kleiner Teil des Superkontinents Euroasien. Europa belegt nur etwa ein Fünftel der Fläche von Euroasien - eigentlich nicht viel mehr als ein große Halbinsel: Westlich von Europa ist der Atlantik, nördlich der Arktische Ozean, südlich das Mittelmeer und das Schwarze Meer. Das Ural-Gebirge, der Uralfluss und das Kaspische Meer trennen Europa von Asien.

Karte von  Europa

Europa ist flächenmässig zwar nicht besonders groß, aber dicht besiedelt. In der heutigen Zeit ist Fläche nicht jedoch mehr so wichtig, die Einwohnerzahl ist viel bedeutender.   Wichtig ist Europas Beitrag zur Wissenschaft. Besonders die Griechen entdeckten viele Naturgesetze, erfanden wunderbare Dinge und gründeten nicht zuletzt Wissenschaftsfächer wie Geschichte, Logik oder Philosophie. Falls Ihr Euch immer gefragt habt, warum viele Wissenschaften griechische Namen haben - jetzt wisst Ihr es. Es gibt einen Grund warum Latein und Altgriechisch immer noch in Schulen gelehrt wird, obwohl sie nirgendwo mehr gesprochen werden (außer vielleicht im Vatikan).

Viele glauben, dass das Mittelalter eine Art dunkle Zeit war, aber das ist nicht richtig. Die Zeit war anders und nicht ganz so schön wie vorher, aber das ist wohl alles. Wissenschaft fand in der Klöstern statt und diese wollte ihre Erkenntnisse nicht mit anderen teilen. Ich bin mir sicher, dass die Klöster viel nützliches herausfanden, nur behielten sie dies leider für sich.

Die "Moderne Zeit" fing im 15. Jahrhundert, wie viele meinen mit der Endeckung Amerikas durch Kolumbus, an. Andere sagen mit dem Ende von Konstantinopel. Ich denke, dass dies nicht so wichtig ist. 

Als erstes kam die Renaissance. In dieser Zeit entdeckte die westliche Welt die Klassik und machte riesige Fortschritte ist der Wissenschaft, Kunst und Kultur. Es war das Zeitalter der Entdeckungen und machte Europa für einen langen Zeitraum zur dominaten Weltmacht und zur Antriebskraft des wissenschaftlichen und kulturellen Fortschritts.

Die Moderne sah die industrielle Revolution und große soziale Veränderungen. Die Franzosen stürzten das politische System und töteten den König. Dies klingt vielleicht nicht so spektakulär,  war nicht weniger als die Morgendämmerung der modernen Demokratie.

Das hört sich bisher alles ganz gut an, aber es gibt natürlich eine negative Seite. Ich rede nicht nur von den schweren Verbrechen unter
Robespierre und den Jakobinern. Die europäischen Mächte waren von Krieg besessen. Sie versuchten sich gegenseitig umzubrigen und ihren Einfluß auf andere Regionen auszudehnen. Dies führte zur Kolonialzeit mit all ihren Grausamkeiten und Verbrechen. Eine Zeit lang beherrschte Europa die Hälfte der Welt, aber es war nur eine Frage der Zeit bis Europa seinen Preis dafür bezahlen musste.
 

Endgültig geschah es im 20. Jahrhundert. Während der beiden Weltkriege wurden große Teile von Europa vernichtet und der Kontinent verlor am Ende den größten Teil seines Einflusses auf die Welt. Es entstanden zwei neue Weltmächte.

Was folgte war der Kalte Krieg. Die zwei großen Gegenspieler waren die UdSSR und die USA. Beide halfen nicht ohne Eigeninteresse Europa wieder aufzubauen.

Das EuropaparlamantAls Folge des 2. Weltkriegs war Europa durch den sogenannten Eisernen Vorhang geteilt. Die Lage war schwierig. In Osteuropa exisierte der Ostblock und der Warschauer Pakt unter der Führung der Sowjetunion. Der Warschauer Pakt war zu einem gewissen Grad eine Antwort auf die Gründung des Nordatlantikpakts (NATO), welche von der USA geführt wurde und ihr Hauptquatier in Belgien hat. Die meisten westeuopäischen Staaten waren und sind Mitglied der NATO.

Diese Miltärallianz führte zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft (EG) aus der später die Europäische Union (EU) wurde. Dieser Zusammenschluß stellte sich als erfolgreich heraus und erweiterte sich nach dem Zerfall der UdSSR Richtung Osten. Dieser Prozess  ist noch nicht beendet und Verhandlungen mit möglichen neuen Mitgliedern sind noch im Gang. 

Euronoten und EuromünzenIm Jahre 2002 wurde in Europa eine gemeinsame Währung eingeführt. Der Euro ersetzte die nationalen Währungen in vielen westeuropäischen Staaten. Die Einführung des Euro wurde vor allem von Deutschland und Frankreich angetrieben. Jedoch waren auch andere Länder wie Italien, Spanien, Portugal, Irland, Griechenland, die Niederlande, Belgien, Österreich, Finnland, Luxemburg Gründungsmitglieder. Einige Länder in Europa, angeführt von Großbritanien, lehnen vorerst die gemeinsame Währung ab. Andere Beispiel sind Schweden, Norwegen, Dänemark und natürlich die Schweiz.

Die meisten Grenzen in Europa sind nun offen. Es gibt keine Grenzkontrollen mehr und Reisen wurde deutlich einfacher. Durch den Euro hat man oft kaum noch das Gefühl im Ausland zu sein -  zumindest bis man zum Reden anfängt. Die unterschiedlichen Sprachen sind ein großer Unterschied zwischen der EU und den USA. Fast alle Länder in Europa haben ihre eigene Sprache, manche sogar mehrere. Wenn man bedenkt, dass es in Europa 50 Länder gibt, ist schon das Mitnehmen der ganzen Wörterbücher eine Herausforderung.

Es gibt in Europa keine echte "Lingua Franca" (Einheitssprache). Englisch wird zwar von den meisten Europäern verstanden, aber man sollte sich darauf nicht verlassen. Wenn man sich abseits der üblichen Touristenpfade bewegt, sollte man zumindest Grundkenntnisse in der lokalen Sprache haben. Zum Beispiel die Russen und die Griechen benutzen sogar ein anderes Alphabet. 

Was gibts sonst noch zu sagen? Europa ist cool. Es gibt verdammt viel zu sehen. Manche Städte haben eine 3000 Jahre alte Geschichte. Wenn man glaubt, dass die ägyptischen Pyramiden alt sind, stimmt das wohl. Aber in Europa gibt es noch ältere Dinge. Newgrange in Irland wurde zum Beispiel vor 5000 Jahren erbaut und es funktioniert immer noch. Europa ist vielleicht die "Alte Welt", aber immer noch sehr aktiv!

Städte nach Alphabet

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